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Endlich: Flash Dateien können von Google & Co durchsucht werden

Adobe verbessert Suche in Rich Media-Inhalten

Flash Technologie verbessert Suchergebnisse fuer dynamischen Content und Rich Internet Applikationen

Muenchen, 01. Juli 2008 – Adobe Systems kooperiert kuenftig mit etablierten Anbietern aus dem Bereich Internetsuche, um die Durchsuchbarkeit von dynamischen Webinhalten sowie Rich Internet Applikationen (RIAs) deutlich zu verbessern. Zunaechst ermoeglicht Adobe mit einer optimierten Adobe Flash Player Technologie Google und Yahoo!, Inhalte aus dem Flash-Dateiformat (SWF) zu indizieren, die bei Recherchen bisher nicht gefunden wurden. Dadurch wird die Anzahl relevanter Treffer in Suchergebnissen innerhalb der vielen Millionen RIAs und anderen dynamischen Inhalten, die auf Basis des Adobe Flash Player laufen, signifikant erhoeht. Darueber hinaus muessen RIA-Entwickler und Anbieter von reichhaltigen Web-Inhalten bestehende oder kuenftige Inhalte nicht aendern, um diese durchsuchbar zu machen – sie koennen nun sicher sein, dass diese weltweit von Nutzern gefunden werden.

Die jetzt oeffentlich zugaengliche SWF-Spezifikation beschreibt das Dateiformat, das verwendet wird, um reichhaltige Applikationen und interaktive Inhalte ueber den Adobe Flash Player zu verbreiten. Obwohl Suchmaschinen bereits statische Texte und Links in SWF-Dateien auflisten, war es bisher schwierig, RIAs und dynamische Web-Inhalte aufgrund ihrer wechselnden Inhalte vollstaendig in Suchmaschinen aufzufuehren. Ein Problem, das auch bei anderen RIA-Technologien besteht.

“Bislang stellte es eine echte Herausforderung dar, nach den Millionen von RIAs und dynamischen Inhalten im Web zu suchen. Wir treiben deshalb die Verbesserung der Suche nach Inhalten voran, die ueber den Adobe Flash Player laufen”, so David Wadhwani, General Manager und Vice President der Platform Business Unit bei Adobe. “Wir arbeiten nun zunaechst mit Google und Yahoo! daran, die Suche nach reichhaltigen Inhalten im Web spuerbar zu verbessern. Ziel ist es, diese Moeglichkeit auszuweiten und sie fuer alle Ersteller von Inhalten, Entwickler und Endverbraucher nutzbar zu machen.”

Die neuen Seiten der Suche

Google hat bereits damit begonnen, Adobe Flash Player Technologie in seine Suchmaschine zu integrieren. Mit der Unterstuetzung von Adobe kann Google nun besser Inhalte auf den Seiten erkennen, die Adobe Flash Technology nutzen. Wenn Nutzer eine Suche starten, finden sie daher relevantere Informationen. Im Ergebnis sind Millionen bestehender RIAs und dynamischer Web-Erlebnisse, die Adobe Flash Technologie nutzen – inklusive solcher Inhalte, die waehrend der Nutzung nachgeladen werden – besser durchsuchbar, ohne dass Unternehmen oder Entwickler diese ueberarbeiten muessen.

“Google hat intensiv daran gearbeitet, das Lesen und Finden von SWF-Dateien zu verbessern”, so Bill Coughran, Senior Vice President of Engineering bei Google. “Durch die Zusammenarbeit mit Adobe koennen wir nunmehr Besitzern von Webseiten, die sich dafuer entscheiden, Seiten mit der Adobe Flash-Software zu erstellen, dabei helfen, Inhalte besser zu indizieren. Indem wir das Durchsuchen von dynamischen Inhalten optimieren, werden wir letztlich auch das Sucherlebnis unserer Nutzer verbessern.”

Auch Yahoo! erwartet, verbesserte Moeglichkeiten der Websuche nach SWF-Anwendungen durch ein kuenftiges Update von Yahoo! Search anbieten zu koennen. “Yahoo! setzt sich fuer die Beduerfnisse von Webmastern ein, indem das Unternehmen neben der geplanten Unterstuetzung durchsuchbarer SWF-Dateien gemeinsam mit Adobe daran arbeitet, die bestmoegliche Umsetzung zu gewaehrleisten”, so Sean Suchter, Vice President Yahoo! Search Technology Engineering.

“Designer und Webentwickler sind seit langem darueber frustriert, dass Suchmaschinen nicht besser auf Informationen in Inhalten zugreifen koennen, die sie auf Basis der Flash-Technologie erstellen. Es freut uns zu sehen, wie Adobe und die Suchmaschinen direkt zusammenarbeiten, um die Situation zu verbessern”, so Danny Sullivan, Chefredakteur von SearchEngineLand.com. “Diese Veraenderungen sollten dabei helfen, Informationen zu erschliessen, die bislang ‘unsichtbar’ waren, und letztlich zu einem besseren Sucherlebnis fuehren.”